RoHS-Richtlinie

2011/65/EU (EU) 2015/863

Eine wichtige gesetzliche Regelung im Rahmen der CE-Konformität für Elektroprodukte ist RoHS – „Richtlinie zur Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten“

Am 27. Januar 2003 hat das Europäische Parlament und der Rat die Richtlinie 2002/95/EG zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten veröffentlicht. In den Mitgliedstaaten wurde diese Europäische Richtlinie in nationales Recht umgesetzt und wird zusammenfassend als RoHS (Restriction of the use of certain hazardous substances) bezeichnet. In Deutschland beinhaltet das Elektro- und Elektronikgerätegesetz vom 16. März 2005 neben der WEEE-Richtlinie auch die RoHS-Richtlinie.

Das Ziel von RoHS ist es, die Verwendung von Schadstoffen in bestimmten Geräten und Bauteilen zu beschränken und zu regeln. Umwelt- und Gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe, die beispielsweise toxisch wirken oder nur schlecht abgebaut werden können, sollen aus den Produkten verbannt werden.

Daher ist es seit dem 1. Juli 2006 gemäß RoHS-Richtline 2002/95/EG verboten, neue Elektrogeräte in Verkehr zu bringen, die mehr als 0,1 Gewichtsprozent Blei (Pb), Quecksilber (Hg), sechswertiges Chrom (Cr(VI)), polybromiertes Biphenyl als Flammhemmer (PBB), polybromierten Diphenylether als Flammhemmer (PBDE) oder mehr als 0,01 Gewichtsprozent Cadmium (Cd) je homogenem Werkstoff enthalten.

Diese Grenzwerte beziehen sich nicht auf das Produkt oder auf Bauteile, sondern auf den eingesetzten „homogenen Werkstoff“. Hersteller, Importeure und Händler müssen sicherstellen, dass bei betroffenen Produkten die RoHS-Richtlinie eingehalten wird.

TMK bietet, gemeinsam mit akkreditierten Prüfinstituten, speziell für Händler zugeschnittene Prüfungen im Bereich RoHS an. Um die internationale Vergleichbartkeit der Untersuchungsergebnisse sicher zu stellen, werden die Untersuchungen nach der IEC 62321 Ed.1 durchgeführt. Aufgrund spezieller Vortests kann TMK ihren Kunden die Wirtschaftlichkeit der Prüfungen garantieren. Wir bieten dazu drei Stufen an, damit Sie Ihrer Verantwortung als Hersteller beziehungsweise Inverkehrbringer gerecht werden können.

RoHS Lösungen von TMK

  1. Dokumentencheck anhand von Bauteilezertifikaten
    Wir können mit einem Dokumentencheck schnell prüfen, ob die Ihnen vorgelegten Zertifikate vertrauenswürdig sind und mit den gelieferten Produkten übereinstimmen.
  2. RoHS-Screening (RFA Methode)
    Ein Screening durch die akkreditierten Prüfinstitute liefert Anhaltspunkte, ob und wo Schadstoffe im Produkt gemäß RoHS vorhanden sind. Dabei wird die neueste Generation von stationären und mobilen Analysegeräten zum Einsatz gebracht. So sind auch vor Ort Messungen möglich. Mit dieser Methode können Sie sich bereits in der Wareneingangskontrolle oder bei Voruntersuchungen einen schnellen Überblick verschaffen.
  3. Chemische Analyse
    Bei Auffälligkeiten beziehungsweise Grenzwertnähe schließt sich an das kostengünstige RFA-Screening die präzise chemische Analytik zur Ermittlung der tatsächlichen Stoffkonzentrationen an. Modernste Massenspektrometer (GC-MS und ICP-MS) stehen dafür zur Verfügung.

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